Forschung im Nationalpark

Langfristige, wissenschaftliche Arbeiten und laufende Kontrollen (Monitoring) sind laut Nationalparkgesetz die Eckpfeiler der Forschung in Natur- und Bewahrungszone. Ergebnisse aus der Forschungsarbeit sind die Basis für die Erstellung von Managementplänen. Vogelmonitoring und Vegetationsökologisches Beweidungsmonitoring sind zwei wichtige Beispiele für im Nationalpark durchgeführte Forschungsarbeit. Darüber hinaus muss die Nationalparkgesellschaft einen Managementplan für die Wild- und Fischbestandsregulierung festlegen, um den Richtlinien der IUCN zu entsprechen.

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Bereits 1990 zielten im Burgenland die Forschungsschwerpunkte in Richtung Managementplan eines künftigen Nationalparks Neusiedler See - Seewinkel. Koordiniert wurden diese Arbeiten durch die Arbeitsgemeinschaft Gesamtkonzept Neusiedler See (AGN), finanziert aus Mitteln des Bundes und des Landes. Seit 1994 werden Monitoringprogramme und Forschungsprojekte vom Nationalpark finanziert. Die Koordination der verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten wird durch den wissenschaftlichen Leiter des Nationalparks Prof. Dr. Alois Herzig betreut.

Auch für die Bildungsarbeit des Nationalparks spielt die Forschung eine gewichtige Rolle. Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit werden für ein breites Publikum aufbereitet und zugänglich gemacht.

Laufende Forschungsprojekte sind zum Beispiel das "Vegetationsökologische Beweidungsmonitoring", das "Ornithologische Monitoring", das "Fischökologische Monitoring am Neusiedler See" oder das "Amphibienmonitoring".